Luzerner Stimmvolk sagt Ja zur «Pilatus Arena»

Die Bevölkerung der Stadt Luzern hat mit 63,74 Prozent Ja-Stimmen dem Kaufrechtsvertrag für das Areal Mattenhof II in Kriens zugestimmt. Damit gibt sie grünes Licht für die weitere Planung der neuen Sport- und Eventhalle «Pilatus Arena».

Das Areal Mattenhof II in Kriens aus der Vogelperspektive: der geplante Standort für die neue Sport- und Eventhalle «Pilatus Arena» (Foto: www.pilatusarena.ch)
Das Areal Mattenhof II in Kriens aus der Vogelperspektive: der geplante Standort für die neue Sport- und Eventhalle «Pilatus Arena» (Foto: www.pilatusarena.ch)

«Der Architekturwettbewerb wird zeigen, ob auf dem relativ engen Areal die Halle und eine attraktive Wohnnutzung realisiert werden können.» Toni Bucher, VR-Präsident der Eberli Sarnen AG und Entwickler der «Pilatus Arena»

«Wir freuen uns riesig über das tolle Ergebnis», sagt Nick Christen, Initiant der «Pilatus Arena» und CEO der HC Kriens-Luzern AG. Mit der neuen Arena in Kriens Mattenhof soll bis 2019 eine neuartige Sport- und Eventhalle mit nationaler und internationaler Ausstrahlung entstehen, so Christen. Sie wird über modernste Sport- und Eventinfrastruktur verfügen und Platz für 4.000 Zuschauer bieten. Laut Medienberichten soll der Hallenneubau rund 30 Millionen Franken kosten.

Als nächster Schritt wird im Verlaufe des Sommers der Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Toni Bucher, Verwaltungsratspräsident der Eberli Sarnen AG und Entwickler der «Pilatus Arena», erklärt: «Der Architekturwettbewerb wird zeigen, ob auf dem relativ engen Areal die Halle und eine attraktive Wohnnutzung realisiert werden können. Das ist eine grosse Herausforderung für die teilnehmenden Teams.» In der Jury des Wettbewerbs werden auch die Stadt Luzern, die Gemeinde Kriens und der regionale Entwicklungsträger LuzernPlus vertreten sein. Der Neubau wird auch vom Bund und dem Kanton Luzern, den K5 Gemeinden sowie von mehreren Sportverbänden und Grossveranstaltern aus der ganzen Schweiz unterstützt.

In der «Pilatus Arena» soll künftig nationaler und internationaler Indoorsport wie Handball, Tennis, Fussball, Volleyball und Basketball stattfinden. Auch für andere Sportgrossanlässe soll der Veranstaltungsort genutzt werden können. Konzerte, Musicals, Fernseh-Shows, Kongresse und Tagungen sollen dort ebenfalls stattfinden, und es werde eine wichtige infrastrukturelle Lücke geschlossen – für Schulen, den Hochschulsport, für lokale Vereine und die Nachwuchsförderung, so die Initianten. (mr)

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