Züblin verkauft deutsches Immobilienportfolio an CLS
Im Mai hatte die Züblin Immobilien Holding angekündigt, ihr deutsches Immobilienportfolio verkaufen zu wollen, nun meldet sie Vollzug. Die britische CLS Holding übernimmt die Liegenschaften.

Wie Züblin Mitte Juni mitteilte, hat der Verwaltungsrat den Verkauf des Portfolios an die CLS Holding plc, eine in Grossbritannien kotierte und domizilierte Immobiliengesellschaft, gutgeheissen. Die Vertragsunterzeichnung sei am 13. Juni 2017 erfolgt.
Die Entscheidung des Verwaltungsrats, die zwölf deutschen Immobilien mit einem Brutto-Anlagewert von 152,2 Millionen Euro zu verkaufen, gründe in der guten Marktlage in Deutschland und der hohen Nachfrage nach Büroliegenschaften, so Züblin weiter. Wie bereits im Rahmen der Geschäftsberichterstattung per 31. März 2017 kommuniziert, wirke sich die Transaktion mit 13 Millionen CHF positiv auf das Jahresergebnis 2016/17 aus.
Der Verkauf bestätige die Liegenschaftenbewertung von 148,4 Millionen Euro und werde nach Inkrafttreten des Vertrags zu einem Netto-Mittelzufluss von rund 52,1 Millionen Euro sowie zu einem Anstieg der Eigenkapitalquote von zuletzt 32 Prozent (per 31. März 2017) auf künftig 45 Prozent führen, teilt die Gesellschaft weiter mit.
Mit dem Abschluss der Transaktion wird im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2017/18 gerechnet.