PSP Swiss Property plant höhere Dividende

PSP Swiss Property hat das Geschäftsjahr 2015 mit einem Reingewinn in Höhe von 161,3 (2014: 169,3) Millionen Franken abgeschlossen. Der Verwaltungsrat beantragt für die kommende Generalversammlung am 31. März 2016 eine Dividenden-Ausschüttung von 3,30 (Vorjahr: 3,25) Franken pro Aktie.

PSP Swiss Property plant dieses Jahr eine Dividenden-Auszahlung in Höhe von 3,30 Franken pro Aktie (Logo: PSP Swiss Property)
PSP Swiss Property plant dieses Jahr eine Dividenden-Auszahlung in Höhe von 3,30 Franken pro Aktie (Logo: PSP Swiss Property)

Das Immobilienportfolio der PSP Swiss Property umfasste per Ende 2015 gesamthaft 163 Büro- und Geschäftshäuser und diverse Entwicklungsprojekte. Der Bilanzwert des gesamten Portfolios betrug 6,724 (Ende 2014: 6,608) Milliarden Franken. Die börsenkotierte Immobilien-AG hat im Berichtsjahr die Liegenschaft an der Heinrich-Stutz-Strasse 23/25 in Urdorf erworben und die Liegenschaft an der Altstetterstrasse 124/Herrligstrasse 21 in Zürich-Altstetten verkauft. Nach dem Verkauf von 101 Eigentumswohnungen im Jahr 2014 konnten im letzten Jahr lediglich 17 veräussert werden.

Leerstand auf 8,5 Prozent gesenkt

Die Leerstandsquote im PSP-Portfolio betrug Ende Jahr 8,5 Prozent (Ende 2014: 10,0%). Von den 8,5 Prozent waren 0,5 Prozentpunkte auf laufende Sanierungsarbeiten an diversen Liegenschaften zurückzuführen. Die Liegenschaften in Zürich-West und Wallisellen mit einem Anlagewert von 600 Millionen trugen insgesamt 2,9 Prozentpunkte zum Leerstand bei. Auf die übrigen Liegenschaften mit einem Anlagewert von 5,5 Milliarden entfielen 5,1 Prozentpunkte.

Die aktuellen Bauarbeiten beim „Salmenpark“ in Rheinfelden (Investitionssumme: rd. 250 Mio.) und beim Neubau „Grosspeter Tower“ in Basel (rd. 110 Mio.) schreiten indes planmässig voran. Bei der Immobilie an der Hardturmstrasse 161/Förrlibuckstrasse 150 in Zürich-West wurde mit einer umfassenden Sanierung begonnen (rd. 50 Mio.). Die Gesamtsanierung diverser Liegenschaften am Bahnhofquai/Bahnhofplatz in Zürich sei unterdessen weiter «Gegenstand von Abklärungen technischer Aspekte mit der städtischen Denkmalpflege», schreibt PSP Swiss Property.

Neubauprojekte in Lugano und Zürich-West

Für das Areal «Paradiso» in Lugano wird die Baufreigabe im Sommer 2016 erwartet. Das Projekt sieht Eigentumswohnungen sowie Büro- und Verkaufsflächen vor. Die geplante Investitionssumme beträgt rund 65 Millionen. Auch die Planung für den Ersatzneubau der beiden Liegenschaften an der Förrlibuckstrasse 178/180 und Hardturmstrasse 181/183/185 in Zürich-West komme voran, heisst es. Der Neubau soll den heutigen Anforderungen bezüglich flexibler Gestaltung der Bürogrundrisse und Nachhaltigkeit entsprechen. Das Baugesuch für dieses Projekt (rd. 120 Mio.) werde im Herbst 2016 eingereicht und der Ersatzneubau voraussichtlich 2017 bis 2020 realisiert.

PSP Swiss Property wies per Ende 2015 ein Eigenkapital von 3,870 (Ende 2014: 3,841) Milliarden auf. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 57,0 Prozent. Das zinspflichtige Fremdkapital betrug 1,969 Milliarden oder 29,0 Prozent der Bilanzsumme. Die unbenutzten zugesicherten Kreditlinien belaufen sich aktuell auf 650 Millionen. Bis 2019 werden keine grösseren zugesicherten Bankkredite fällig, teilt PSP Swiss Property mit. Zur Refinanzierung von Finanzverbindlichkeiten wurde am 16. Februar 2016 eine 0,5-Prozent-Anleihe mit einer Laufzeit von 2016 bis 2024 und einem Volumen von 225 Millionen emittiert. (mr)

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