Zürich: EWZ plant Neubau in Zürich West
Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) plant für 95 Millionen CHF Baumassnahmen auf seinem Areal an der Pfingstweidstrasse 85 in Zürich West. Zum einen soll der Hauptbau erweitert und saniert werden, zum anderen ist ein Neubau geplant.

Den aus Sicht der Jury überzeugendsten Vorschlag für die Neugestaltung des Areals lieferten Meili & Peter Architekten gemeinsam mit dem Generalplaner Hämmerle + Partner aus Zürich. Die Aufgabe des Studienauftrags umfasste die Erweiterung und Instandsetzung des Hauptbaus mit Büronutzung, einen Ersatzneubau für die Lagerhalle (Bobinenhalle) sowie diverse Umbauten an den Lagerflächen im Aussenbereich.
Die von Meili & Peter vorgeschlagene Erweiterung des Hauptbaus und der Neubau der Lagerhalle ordne sich ein in die Tradition von gewachsenen Industriearealen, bei denen der Entstehungszeitpunkt der einzelnen Gebäude und ihre Funktion klar getrennt und erkennbar seien, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Zürich. Meili & Peter planen eine Aufstockung des Hauptgebäudes und schaffen so die geforderte Vielfalt an Arbeitsplätzen. Der Hauptbau werde den Pfingstweidpark seitlich neu fassen und mit seiner sorgfältig gestalteten Fassade dem grossen Park zusätzlichen Charakter verleihen, heisst es weiter. Die Architekten platzieren den Neubau der Lagerhalle auf dem westlichen Arealteil. Die Gebäude seien äusserst kompakt entworfen und könnten dadurch ressourcenschonend erstellt werden.
Das Projekt gehöre unter Einhaltung der Zielkosten zu den günstigsten Lösungsvorschlägen, heisst es weiter. Die Kosten für die Neubauten, Erweiterungen und Instandsetzungen belaufen sich gemäss Machbarkeitsstudie auf 95,5 Millionen CHF. Die Neubauten, Erweiterungen und Instandsetzungen sollen den Standard Minergie-P-ECO erfüllen.
Auf dem Werkhofareal Herdern sollen künftig rund 600 Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, damit EZW die Arbeitsplätze in Zürich an den zwei Hauptstandorten Oerlikon und Herdern konzentrieren kann. Die gesamten Instandsetzungs- und Optimierungsmassnahmen sollen bei laufendem Betrieb erfolgen. Die Fertigstellung aller Baumassnahmen ist für 2022 geplant, sofern der Gemeinderat den Projektierungskredit bewilligt und die Stimmberechtigten später den Baukredit genehmigen. (ah)