Winterthur: Studienauftrag für Projekt KIM ist entschieden

Der Siegerentwurf für die Projektentwicklung KIM in Winterthur-Neuhegi steht fest. Die Wohn-und Gewerbeüberbauung wird nach Plänen der BDE Architekten aus Winterthur errichtet.

In Winterthur-Neuhegi soll die Überbauung KIM realisiert werden (Visualisierung: BDE Architekten)

In Winterthur soll im Gebiet Neuhegi eine Wohn- und Gewerbeüberbauung mit dem Projektnamen KIM entstehen. Die Eigentümer der einzelnen Parzellen, der MobiFonds Swiss Property, Implenia und ein privater Eigentümer haben über das gesamte Areal gemeinsam einen Architekturwettbewerb durchgeführt und als Siegerprojekt den Beitrag der BDE Architekten aus Winterthur ausgewählt. Insgesamt werden 92.000 qm Geschossflächen entstehen.

Der MobiFonds Swiss Property wird auf seiner Parzelle einen Wohnbau mit 130 Wohnungen in den sechs Obergeschossen und im Erdgeschoss gewerbliche Flächen im Umfang von rund 1.400 qm erstellen. Rund 40 Wohnungen werden sollen altersgerecht ausgestaltet werden.

Auf dem Grundstück von Implenia entstehen bei einer Geschossfläche von 59.000 qm zwei Neubauten mit jeweils sieben Vollgeschossen, davon ein Wohngebäude mit publikumsorientierter Erdgeschossnutzung entlang der Sulzerallee und ein südlich orientiertes Büro- und Gewerbegebäude gegenüber dem Bahnhof Hegi. Es entstehen ca. 200 Mietwohnungen im unteren bis mittleren Preissegment. Das Büro- und Gewerbegebäude wird etappierbar und räumlich flexibel geplant und soll somit verschiedene Nutzeransprüchen gerecht werden. Das Projekt KIM wird im Minergie-P-Standard errichtet.

„Hohe Nutzungsdichte, entspannte städtebauliche Lösung“

Das Siegerprojekt der BDE Architekten habe die Jury unter anderem «mit seiner pragmatischen und trotz hoher Nutzungsdichte entspannten städtebaulichen Lösung sowie seiner architektonischen Klarheit» überzeugt, teilt Implenia. Das Projekt nehme auch «optimal Bezug auf die Örtlichkeit» und gewährleiste eine logische Quartiervernetzung. Zudem füge sich der neue Quartierteil mit der Weiterführung der Ida-Streuli-Strasse gut in das bestehende städtebauliche Bild ein.

Implenia realisiert das Eigenprojekt KIM als Immobilienentwicklerin und Totalunternehmerin.  Direkt neben der Überbauung erstellt Implenia mit «sue&til» aktuell ein weiteres Entwicklungsprojekt, die derzeit grösste Holzbauwohnsiedlung der Schweiz. Investorin ist hier die Allianz Suisse.

Auch der MobiFonds Swiss Property realisiert neben KIM ein weiteres Projekt, das Pflegezentrum Vivale Neuhegi mit rund 120 Pflegeplätzen und einem öffentlichen Restaurant. Als Generalmieter und Betreiber steht die Reliva AG fest. Die Bewohner der altersgerechten Wohnungen in der Überbauung KIM sollen künftig Dienstleistungen dieses Pflegezentrums abrufen können.

Die Investitionen des MobiFonds Swiss Property für das Pflegezentrum sowie den Wohn- und Gewerbeteil auf dem Areal KIM belaufen sich auf rund 120 Millionen CHF. Der Baubeginn für das Pflegezentrum ist voraussichtlich im vierten Quartal 2018, jener für den Wohn- und Gewerbebau im zweiten Quartal 2019.

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