Winterthur: Werk 1 heisst jetzt Lokstadt

Winterthurs neu entstehender Stadtteil auf dem ehemaligen Industrieareal Werk 1 wurde in Lokstadt umbenannt. Der Name soll an die Ursprünge des Geländes als Lokschmiede erinnern.

Der Dialogplatz im Zentrum der Lokstadt mit der grossen, ehemaligen Fabrikationshalle Habersack. (Visualisierung: Implenia)

Vertreter der Stadt Winterthur und von Implenia haben den neu entstehenden Stadtteil, der auf dem öffentlichen Gestaltungsplan «Sulzerareal Werk 1» basiert, auf den Namen Lokstadt getauft. Mit der neuen Namensgebung solle auch die Überführung des Areals in die Zukunft symbolisch beginnen, teilt Implenia mit.

«Der Name Lokstadt bringt Vergangenheit und Zukunft dieses Areals zusammen. Hier wurden einst weltbekannte Lokomotiven gebaut und dabei Industriegeschichte geschrieben», erläutert Michael Künzle, Stadtpräsident von Winterthur, die Namensgebung.

Über einen Zeitraum von rund zehn Jahren entsteht die Überbauung in mehreren Etappen. Am Ende bietet sie den zukünftigen rund 1.500 Bewohnern auf rund 120.000 qm Raum für Wohnen und Arbeiten, geplant sind auch Gastronomie und Kulturangebote. Im kommenden Jahr soll mit dem Bau des ersten Projekts begonnen werden.

Insgesamt entstehen über 750 Wohnungen, 30 Prozent der Wohnflächen sind dabei dem preisgünstigen Wohnen vorbehalten. Fünf Plätze, vom zentralen, 6.000 qm grossen Dialogplatz bis hin zu Pocket-Parks, sollen als Erholungs- und Begegnungsräume dienen. Die Lokstadt wird das erste 2.000-Watt-Areal von Winterthur.

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