Basel: Einigung über Hafen und Stadtentwicklung
Der Kanton Basel-Stadt und die Schweizerischen Rheinhäfen haben eine Grundsatzvereinbarung zur Stadtentwicklung und zur Modernisierung der Hafeninfrastruktur geschlossen.

Die Kantonsregierung und die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) haben sich damit auf die Erweiterung des geplanten Terminals Gateway Basel Nord mit einem neuen direkten Schiffsanschluss festgelegt. Neben der Modernisierung der Hafeninfrastruktur haben der Kanton und die SRH auch die städtebauliche Entwicklung mit Orientierung hin zum Wasser im Blick.
Dazu soll auf dem Areal des Badischen Rangierbahnhofes das trimodale Terminal Gateway Basel Nord mit einem neuen Hafenbecken 3 errichtet werden, vorgesehen ist auch eine Modernisierung und Optimierung der räumlichen Lage der Hafenbahn. Das Hafenkerngebiet am Ost-, Süd- und Nordquai sowie die Hafenbecken 1 und 2 mit den dazugehörigen Wasserflächen und Infrastrukturen bleiben langfristig am heutigen Standort gesichert und per Bahn erschlossen.
Die städtebaulichen Entwicklungsgebiete – Klybeckquai, die Westquai-Insel und das Dreiländereck inklusive Brückenkopf beim Wendebecken – sollen schrittweise umgenutzt und transformiert werden. Dabei will man die Vorhaben auf den Bestand und Betrieb des Hafens abstimmen.