Andermatt Swiss Alps: Immobilienverkäufe auf Rekordniveau
Die Andermatt Swiss Alps AG hat im Geschäftsjahr 2018 einen Gesamtumsatz von 135,7 Millionen CHF erzielt, ein Plus von 87% gegenüber dem Vorjahr. Die Immobilienverkäufe erreichten mit 110,2 Millionen einen Rekordwert.

Wie die Andermatt Swiss Alps AG mitteilt, habe sich in allen Segmenten – Immobilien, Hotels und SkiArena – der Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Das Luxushotel The Chedi Andermatt erreichte den Angaben zufolge einen Umsatz von 26,2 Millionen (+17%). Die Ganzjahresauslastung lag bei 54%, die Zahl der Gäste nahm um 11% auf knapp 43.000 zu.
Der Verkauf von Immobilien habe mit 110,2 Millionen einen Rekordwert erreicht. Die Nachfrage nach Immobilien habe innert Jahresfrist deutlich zugenommen, heisst es bei dem Unternehmen. Per Ende 2018 seien rund 80% aller Wohnungen in den fertiggestellten und bezogenen Apartmenthäusern verkauft gewesen. Die Ferienwohnungen seien im Durchschnitt zu 53% ausgelastet.
Defizit von über 40 Millionen
Das Geschäftsjahr 2018 schloss die Gesellschaft gleichwohl erwartungsgemäss mit einem Defizit von 40,7 Millionen ab (Vorjahr 29,8 Mio.), was laut Andermatt Swiss Alps insbesondere auf die hohen Gestehungskosten und Abschreibungen für den Hotelbau, den Ausbau der SkiArena sowie die Konzerthalle zurückzuführen sei. Seit dem Projektstart wurden insgesamt 1,05 Milliarden in das Vorhaben investiert, 2018 waren es 150 Millionen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden das Hotel Radisson Blu mit 179 Zimmern, die Gotthard Residences mit 110 Wohnungen sowie das Apartmenthaus Alpenrose eröffnet. Zudem wurden rund um die Piazza Gottardo Shops, Restaurants und das Schwimmbad fertiggestellt. 2019 wird in Andermatt weiter gebaut: Zwei Apartmenthäuser sind im Bau und vier weitere in Planung. (ah)