Hotels: Zahl der Logiernächte steigt wieder
Die Schweizer Hotellerie hat im ersten Halbjahr 2021 insgesamt 11,4 Mio. Logiernächte verzeichnet. Das sind 1,4 Mio. bzw. 14,3% mehr als in der Vorjahresperiode.

Wie aus den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht, hat vor allem die inländische Nachfrage massiv zugelegt. Sie wuchs um 55,3% auf 9,2 Mio. Logiernächte (+3,3 Mio.). Bei den ausländischen Gästen ging die Nachfrage hingegen um 45,4% (-1,8 Mio.) auf 2,2 Mio. Logiernächte zurück.
Trotz des markanten Wachstums hat die Zahl der Logiernächte das Niveau der Zeit vor der Corona-Pandemie noch nicht wieder erreicht. Nach Angaben des BFS liegt die Logiernächtezahl im ersten Halbjahr 2021 fast 40% unter dem ersten Halbjahr 2019.
Wachstum im Tessin, Minus in den Städten
Zehn der 13 Tourismusregionen haben laut BFS im ersten Halbjahr 2021 gegenüber derselben Vorjahresperiode einen Logiernächteanstieg verzeichnet. Mit einem Plus von 172,5,% legte das Tessin besonders stark zu. Auch gegenüber 2019 konnte das Tessin als einzige Region eine Zunahme verbuchen (+27,4%).
Nachfragerückgänge gab es laut BFS lediglich in den städtischen Regionen: Sowohl Genf (-30,9%), die Region Zürich (-23,6%) und in geringerem Mass auch die Region Basel (-5,5%) mussten Einbussen hinnehmen. (ah)