UBS-Pensionskasse kauft Attisholz uno in Riedholz

Die Pensionskasse der UBS wird Grundeigentümerin von Attisholz uno, dem 73.000 qm grossen Kernareal des Generationenprojekts Attisholz in Riedholz.

Die Pensionskasse der UBS investiert in die Transformation des Attisholz-Areals in Riedholz (Visualisierung: Raumgleiter AG)

Das Attisholz-Areal ist eine der grössten Industriebrachen der Schweiz, und mit der Pensionskasse der UBS steigt nun eine der grössten Pensionskassen des Landes in das Projekt ein. Die Halter AG und die Pensionskasse haben Kaufverträge für das rund 73.000 qm grosse Kernareal, das sogenannte Attisholz uno, unterzeichnet. Das Gelände umfasst das Gebiet rund um den bereits öffentlich zugänglichen Boulevard sowie den Platz an der Aare mit Kiesofenhalle bis hin zum Verwaltungsgebäude. Das übrige, rund 420.000 qm grosse Areal bleibt im Eigentum von Halter.

Halter wird im Baurechtsmodell die einzelnen Projekte auf dem Kernareal realisieren; der Baurechtsvertrag läuft nach Angaben der Immobiliengesellschaft über 100 Jahre. Mit dem Verkauf des Areals wurde auch die Mehrwertabgabe in der Höhe von 11,1 Mio. CHF an die Gemeinde Riedholz fällig.

Die Vertragsunterzeichnung mit der Pensionskasse der UBS stelle die weitere Entwicklung des Generationenprojekts auf eine wirtschaftlich sehr solide Basis, teilt Halter mit. Andreas Campi, Geschäftsführer Halter Entwicklungen, meint, der Einstieg der Pensionskasse unmittelbar nach Rechtskraft der Nutzungsplanung sei «ein starkes Commitment für das Attisholz-Areal und damit auch für die Region Solothurn als attraktiver Wohn-, Arbeits- und Lebensraum».

Bei der Pensionskasse der UBS heisst es, man sei sehr überzeugt von der zukünftigen Arealpositionierung. «Der Investitionshorizont unserer Anlagen reicht über mehrere Generationen. Dazu passt ein so zukunftsgerichtetes, langfristiges Vorhaben wie das Attisholz perfekt», sagt Thomas Jeney, Geschäftsleiter der Pensionskasse der UBS.

Halter will das Areal an der Aare, auf dem bis 2008 die Cellulosefabrik Attisholz in Betrieb war, etappenweise umnutzen. Bis zum Jahr 2045 sollen insgesamt 1.200 Wohnungen und 50.000 qm Geschäftsflächen sowie 170.000 qm öffentliche Boulevards, Promenaden und Plätze erstellt werden. Allein auf dem Kernareal sind rund 740 Wohnungen für 1.250 Menschen geplant, gleichzeitig sollen mehrere Hundert neue Arbeitsplätze entstehen. (ah)

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