Wohnen: Mieten stabil, Eigentumspreise steigen nur noch leicht

Laut dem aktuellen Swiss Real Estate Offer Index waren die Angebotsmieten für Wohnungen im Mai schweizweit um 0,2 Prozent günstiger als im Vormonat April. Auf Jahresbasis jedoch bleibt ein Plus von 1,4 Prozent.

Entwicklung der Angebotsmieten und Preise für Wohneigentum (Grafiken © Swiss Real Estate Offer Index)

 

Die günstigsten Mietobjekte finden sich nach den Zahlen des Swiss Real Estate Offer Index in Grossregionen Ostschweiz (222 CHF/qm netto) und Espace Mittelland (230 CHF/qm). Am teuersten bleiben weiterhin die Grossregionen Zürich mit 313 CHF/qm und Genfersee mit 306 CHF/qm.

«Nirgends in der Schweiz ist der Leerwohnungsbestand so tief wie in Genf», sagt Martin Waeber, Director ImmoScout24. Obwohl die Nachfrage nach zusätzlichen Wohnungen in der Region Genfersee erheblich sei, werde aufgrund restriktiver regulatorischer Bestimmungen kaum in den Wohnungsbau investiert, was zu höheren Mietpreisen führe.

Preisanstieg bei Eigentumswohnungen lässt nach

Während die Angebotspreise für Einfamilienhäuser um 1,2 tiefer als im Vormonat zu liegen kommen, zeigt sich ein leichter Anstieg von 0,4 Prozent bei den Eigentumswohnungen. Dieser fiel im Vergleich zum Plus in den Vormonaten März (+1,4%) und April (+1,1%) aber deutlich moderater aus. Schweizweit liegt der Preis für einen Quadratmeter Nettowohnfläche für Stockwerkeigentum bei nahezu 7.150 CHF. Auf Jahresbasis betrachtet sind die Preise für Eigentumswohnungen um 3,3 Prozent gestiegen.

«Wie verschiedene Marktteilnehmer verlauten liessen, lag das Transaktionsvolumen in den ersten Monaten des Jahres 2016 verglichen mit derselben Vorjahresperiode an manchen Orten um bis zu 50 Prozent tiefer», sagt Waeber. Es bleibe deshalb spannend abzuwarten, ob sich dieser Rückgang auch auf das Preisgefüge bei den Wohneigentumskategorien niederschlagen werde. (ah)

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