Bern: SPS plant Umnutzung der Schönburg

Der «Bund» berichtet von den Plänen der Swiss Prime Site, die Schönburg, den ehemaligen Hauptsitz der Post, zu einem Wohn- und Hotelkomplex umzunutzen. Laut Baugesuch liegen die Kosten bei 140 Millionen CHF.

SPS plant die Umnutzung der Schönburg in einen Wohn- und Hotelkomplex (Bild Swiss Prime Site/schoenburg-bern.ch)
SPS plant die Umnutzung der Schönburg in einen Wohn- und Hotelkomplex (Bild Swiss Prime Site/schoenburg-bern.ch)

Die Berner Schönburg, 1970 erbaut und bis 2015 Hauptsitz der Schweizerischen Post, soll in einen Komplex mit rund 150 Wohnungen sowie einen Hotel mit 150 Zimmern umgebaut werden. Zudem ist ein 1.000 qm grosser Supermarkt für die Quartierversorgung sowie ein Fitnesscenter in einem neuen Annexbau an der Ecke Viktoriastrasse/Aargauerstalden geplant.

Nach Informationen des Bund verhandelt die Swiss Prime Site derzeit mit den künftigen Betreibern des Supermarktes und des Hotels. Bei dem Grossverteiler handele es sich um die Migros, die derzeit prüfe, ob und in welcher Form sich ein Betrieb in der Schönburg realisieren liesse. Unklar ist laut dem Zeitungsbericht indes noch, wer das Businesshotel im Nord- und Ostflügel des Gebäudes betreiben wird. Spekulationen, es handele sich um die deutsche Budget-Design-Hotelgruppe Motel One, da diese bereits in Basel und Zürich mit SPS zusammengespannt hat, wurden in der Medienstelle der Hotelgruppe allerdings nicht bestätigt. (ah)

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