Schweizerische Post will zum Immobilien-Investor werden

Die Schweizerische Post plant laut einem Bericht der «Handelszeitung» massive Investitionen in ihre Immobilien. Diese sollen zu Renditeobjekten und an Dritte vermietet werden.

Der Hauptsitz der Post (Foto: Schweizerische Post)

Wie die Handelszeitung schreibt, will die Schweizerische Post in den nächsten Jahren 1,8 Milliarden CHF in eigene Liegenschaften investieren. Schweizweit sollen rund 50 Liegenschaften in Wohn- und Büroräumlichkeiten umgebaut und an Dritte vermietet werden. Grosse Bauprojekte seien im Weyermannshaus West in Bern und am Bahnhof Basel geplant. Weitere grössere Entwicklungen finden dem Bericht zufolge auch in Freiburg, Genf, Zürich-Oerlikon und Frauenfeld statt.

«Wir entwickeln Projekte in der Breite von 5 bis 200 Millionen CHF», sagte Stefan Dürig, Geschäftsführer der Immobiliensparte der Post, der Handelszeitung. Der Bundesbetrieb rechnet laut dem Zeitungsbericht damit, die jährlichen Mieteinnahmen von Dritten auf über 100 Millionen CHF  zu steigern.

Die neue Immobilienstrategie kommt einer Kehrtwende gleich, denn in der Vergangenheit hat die Post nicht genutzte Immobilien verkauft. Künftig will der Bundesbetrieb der Eigentümer seiner Immobilien an zentraler Lage bleiben.

 

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