HIAG: Höhere Erträge und besseres Ergebnis
Die HIAG Immobilien Holding AG hat im ersten Halbjahr 2017 den Liegenschaftsertrag im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 27,4 Millionen CHF gesteigert.
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Der annualisierte Liegenschaftsertrag wuchs um 0,7 Prozent auf 54,6 (31.12.2016: 54,2) Millionen. Auf Vergleichsbasis (like for like) – bereinigt um den Einfluss der Akquisition der Immobilie Village 52 SA in Yverdon im September 2016 – betrug die Steigerung des vereinnahmten Liegenschaftsertrags im Vorjahresvergleich 2,1 Prozent.
Mit 24,4 Millionen übertraf das Unternehmensergebnis den Vergleichswert des Vorjahrs um 12,7 Prozent. Der Verkauf von Produktionsanlagen in Biberist hat mit einem Einmalertrag von 6,5 Millionen zu diesem Anstieg beigetragen. Im ersten Semester 2017 lagen die Neubewertungseffekte bei 10,8 Millionen. Das Gesamtportfolio setzte sich Ende Juni aus 113 Liegenschaften zusammen und war zum Stichtag mit 1,25 Milliarden bewertet.
Nach der Ausschüttung einer Dividende von 28,9 Millionen (3,60 CHF je dividendenberechtigter Aktie) verfügte HIAG Ende Juni 2017 über eine Eigenkapitalquote von 53,5 (31.12.2016: 54,7) Prozent bzw. 58,8 (59,8) Prozent auf EPRA-Basis. Die Leerstandquote im Gesamtportfolio konnte aufgrund von Neuvermietungen in Füllinsdorf, Cham und Biberist auf 15,1 (15,3) Prozent gesenkt. Die Nettorendite im Bestandesportfolio betrug 5,4 (5,5) Prozent.
Im zweiten Halbjahr erwartet HIAG einige Weichenstellungen in Bezug auf Ankernutzer und Entwicklungsschritte. Vor allem sei das Management zuversichtlich, am Standort Windisch mit der Stiftung Faro einen Nachnutzer für das Rekrutierungszentrum gefunden zu haben. Die Stiftung plant, den gesamten Komplex nach dem Auszug des Zentrums im April 2018 langfristig für betreute Wohnformen zu nutzen.