Promaxima: Gewinnrückgang im ersten Halbjahr
Die Promaxima Immobilien AG weist für das erste Halbjahr 2017 einen deutlichen Rückgang beim Betriebsergebnis und Gewinn aus. Grund seien die Beilegung von Altlasten, teilt das Unternehmen mit.
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Im ersten Halbjahr (per 30.6.2017) hat Promaxima ein Ergebnis nach Steuern von 25.378 CHF erzielt nach rund 1,7 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT kam bei 432.780 zu liegen, im Vorjahr betrug es noch 2,4 Millionen. Das Ergebnis sei durch die Bereinigung von Bilanzpositionen im Zuge der Beilegung von Altlasten, insbesondere in den Darlehen und Sonderaufwendungen, geschmälert worden, teilt Promaxima mit.
Die Mietzinseinnahmen reduzierten sich von 1,7 auf 1,5 Millionen wegen einzelner Leerstände, die durch die Vorverwaltung anfangs Jahr nicht neu vermarket worden seien. Die Einnahmen stiegen um 386.000 CHF durch Stellung von Sicherheiten an die Aktionärin Schweizer Kredit AG, und die Liegenschaftsaufwendungen sanken deutlich von 527.000 auf 342.000 CHF.
Sämtliche Liegenschaften wurden im ersten Halbjahr neu bewertet. Die Liegenschaften Zurzach (-199.000), Luzern (-19.000) und Aarau (-58.000) wurden im Wert nach unten korrigiert. Die Liegenschaft in Grenchen, die für mehr als 1,1 Millionen saniert und umgebaut wurde, erfuhr eine Aufwertung um 415.000 CHF. Wegen des Verwalterwechsels – seit März bewirtschaftet die Livit die Liegenschaften – hat sich der Leerstand insgesamt von 16,4 auf 13,1 Prozent reduziert.
Die Promaxima Immobilien AG wurde 2006 gegründet und investiert vorwiegend in Wohn-, Büro- und Gewerbeliegenschaften in der Schweiz. Die Aktien des Unternehmens sind seit dem 30. September 2016 an der BX Berne eXchange kotiert.