BAK rechnet mit Ende des Baubooms

Die Wirtschaftsforscher von BAK Economics prognostizieren für das kommenden Jahr einen Rückgang der Hochbautätigkeit. Der Bauboom der jüngeren Vergangenheit werde sich nicht fortsetzen.

BAK Economics erwartet ein Ende des Baubooms (Bild: Pixabay/Michael Gaida)

Für das laufenden Jahr erwartet BAK Economics im Rahmen ihrer Hochbauprognose 2018-2024 zwar noch einen neuen Rekordstand. Doch 2019 werde die Hochbautätigkeit erstmals seit 2008 wieder sinken, so die Konjunkturforscher. Auch in den Jahren 2020 und 2021 sei nur mit einer verhaltenen Entwicklung zu rechnen.

Verantwortlich dafür sei vor allem der Wohnbau, denn zum einen kehre die Zuwanderung voraussichtlich nicht mehr auf ihre alten Rekordniveaus zurück, zum anderen sei ab dem zweiten Halbjahr 2019 mit nach und nach steigenden Zinsen zu rechnen.

Auch im Infrastruktur-Hochbau lasse das Wachstumstempo nach, auch wenn noch immer zahlreiche Spital-Bauprojekte in Planung seien. Durch das starke Wachstum der letzten Jahre sei jedoch ein Teil des Nachholbedarfs abgebaut worden, der sich in dieser Bausparte in der Vergangenheit angestaut hatte.

Zusammenfassend prognostiziert BAK für 2018 ein Wachstum von 1,1 Prozent und für 2019 einen Rückgang von 0,9 Prozent. Für die Jahre 2020 bis 2024 rechnen die Konjunkturforscher mit einem Wachstum im Hochbau von durchschnittlich 0,3 Prozent pro Jahr. (ah)

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