PSP legt Quartalszahlen vor

PSP Swiss Property hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres einen Reingewinn (ohne Bewertungseffekte) von 134,8 Millionen CHF erzielt. Für das Gesamtjahr bestätigt die Immobiliengesellschaft die Ebitda-Prognose von 240 Millionen.

Visualisierung des Neubauprojekts Atmos in Zürich-West (Bild: PSP Swiss Property)

Der Reingewinn ohne Bewertungseffekte liege zwar um drei Millionen oder 2,2 Prozent unter dem Vorjahr, sei jedoch im Rahmen der Erwartungen der Gesellschaft, teilt PSP mit. Denn in der Vorjahresperiode seien aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen um 9,4 Millionen höhere Erträge angefallen. In der Berichtsperiode habe sich indes der Liegenschaftsertrag um 4,7 auf 208,9 Millionen verbessert. Die Zunahme resultiere in erster Linie aus dem Erwerb des Rothschild-Portfolios mit Liegenschaften in der Westschweiz und dem Tessin.

Der Reingewinn (inklusive Bewertungseffekte) legte gegenüber der Vorjahresperiode deutlich zu und erreichte 220,3 Millionen nach 164,8 Millionen in den ersten drei Quartalen 2017. Das Plus resultiere hauptsächlich aus der Aufwertung um 107,6 Millionen, teilt PSP mit. Davon stammten 91,5 Millionen aus der Portfoliobewertung Mitte 2018 und 16 Millionen aus der Neubewertung der Anlageliegenschaft Grosspeter Tower in Basel und der Entwicklungsliegenschaft Atmos in Zürich-West per Ende September 2018.

Projekt am Bahnhofplatz in Zürich wird sich verzögern

Auch das von einem Grossbrand beschädigte Projekt Bahnhofquai/-platz in Zürich sei einer Wertanalyse unterzogen worden, was jedoch keine Bewertungsdifferenz zur Folge hatte, so PSP weiter. Die Immobiliengesellschaft will die noch bestehenden denkmalgeschützten Fassaden erhalten und die Gebäude im bisherigen Erscheinungsbild wieder aufbauen. Nach dem heutigen Wissensstand wird sich die erste Etappe um rund 1,5 Jahre verzögern und die Arbeiten werden bis Mitte 2021 dauern.

Zum Stichtag Ende September 2018 betrug das Eigenkapital pro Aktie (Net Asset Value, NAV) 88,61 CHF (Ende 2017: 86,96 CHF). Der NAV vor Abzug latenter Steuern belief sich auf 106,71 CHF (Ende 2017: 104,22 CHF).

Der Bilanzwert des gesamten Portfolios betrug Ende September 2018 rund 7,4 Milliarden (Ende 2017: 7,05 Mrd.). Unter anderem hat PSP das Grundstück einer ehemaligen Baurechts-Liegenschaft in Bern erworben. Im Frühjahr 2018 wurde der Grosspeter Tower in Basel fertiggestellt und ins Anlageportfolio umklassifiziert. Eine Liegenschaft in Petit-Lancy (Genf) und ein Entwicklungsprojekt in Rheinfelden wurden verkauft. Auch die Liegenschaften an der Bernerstrasse Süd 167/169 in Zürich und an der Route des Arsenaux 41 in Fribourg stünden kurz vor dem Verkauf, teilt PSP mit.

Der Leerstand sank von 6,8 Prozent per Mitte 2018 auf 6,1  Prozent per Ende September 2018. Vom gesamten Leerstand seien 1,2-Prozentpunkte auf laufende Sanierungsarbeiten zurückzuführen, so PSP.

Für das Geschäftsjahr 2018 bestätigt PSP den Ebitda (ohne Bewertungseffekte) von 240 Millionen(2017: 242,2 Mio.). Bei den Leerständen rechnet die Immobiliengesellschaft nun mit einer tieferen Quote von fünf Prozent. Die bisherige Prognose lag bei unter sechs Prozent. (ah)

(Visited 51 times, 1 visits today)

Weitere Beiträge zum Thema