PSP Swiss Property: Gewinnplus im ersten Quartal
PSP Swiss Property meldet für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn (ohne Liegenschaftserfolge) von 50,5 Millionen CHF. Das sind rund 17% mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Bilanzwert des gesamten Portfolios betrug nach Angaben von PSP Swiss Property zum Stichtag Ende März 7,682 Milliarden CHF nach 7,442 Milliarden Ende 2018. Anfang Jahr hat die Immobiliengesellschaft mehrere Immobilien in der Berner Innenstadt und in Bern-Liebefeld erworben, zudem wurden Liegenschaften in Zürich-Altstetten und in Fribourg verkauft. Auch die letzte Eigentumswohnung auf dem Löwenbräu-Areal in Zürich ist im Berichtszeitraum verkauft worden.
Die Leerstandsquote ist von 5,0% Ende 2018 auf 4,4 % Ende März 2019 gesunken. Gründe dafür seien mehrere Neuvermietungen und die Verkäufe der Liegenschaften in Zürich-Altstetten und Fribourg, so PSP Swiss Property. Vom gesamten Leerstand seien 1,1-Prozentpunkte auf laufende Sanierungsarbeiten zurückzuführen.
Von den 2019 auslaufenden Mietverträgen im Wert von 31 Millinen seien per Ende März 79% erneuert gewesen, so die Immobiliengesellschaft weiter. Der WAULT (weighted average unexpired lease term) des Gesamtportfolios betrug 4,5 Jahre. Der WAULT der zehn grössten Mieter, die rund 30% der Mieterträge ausmachen, war 6,5 Jahre.
Gewinnplus dank höheren Mieterträgen
Den Gewinn (ohne Liegenschaftserfolge) beziffert PSP Swiss Property auf 50,5 Millionen nach 43,2 Millionen im ersten Quartal 2018. Die Zunahme um 7,3 Millionen bzw. 16,9% gegenüber der Vorjahresperiode resultiere in erster Linie aus höheren Mieterträgen (+3,3 Mio) und einem höheren Gewinn aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen (+1,0 Mio), so das Unternehmen weiter. Auch tiefere Finanzierungskosten und eine geringere Steuerbelastung hätten zur Ergebnisverbesserung beigetragen.
Noch deutlicher ist der Reingewinn (inklusive Liegenschaftserfolge) gestiegen: Er lag im ersten Quartal 2019 bei 79,7 Millionen nach 40,3 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das Plus von 39,5 Millionen habe seinen Grund hauptsächlich in einer Portfolioaufwertung um 19,7 Millionen. Davon seien 7,5 Millionen auf die Erstbewertung der in Bern akquirierten Immobilien und 12,3 Millionen auf das Entwicklungsprojekt Rue du Marché in Genf entfallen. Ausserdem ergab sich ein Erfolg von 15 Millionen aus dem Verkauf von zwei Anlageliegenschaften.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2019 erwartet PSP Swiss Property ein Ebitda (ohne Liegenschaftserfolge) von 250 Millionen nach 241,7 Millionen im Vorjahr. Die Leerstandsrate soll per Ende 2019 bei 4,5% liegen. Bisher hatte das Unternehmen einen Leerstand von unter 5,0% prognostiziert. (ah)