Utilita steigert die Anlagerendite
Die auf Investitionen in preiswerten und gemeinnützigen Wohnraum spezialisierte Anlagestiftung hat im Geschäftsjahr 2021/22 auch die EBIT-Marge deutlich erhöht und die Mietausfallquote um fast die Hälfte gesenkt.

Die Anlagestiftung Utilita legt einige Kennzahlen für die Anlagegruppe für gemeinnützige Immobilien Schweiz vor. Demnach lag die Anlagerendite im Geschäftsjahr 2021/2022 bei 4,38 Prozent – nach 4,15 Prozent im Vorjahr. Die EBIT-Marge kletterte von 66,44 Prozent auf 72,58 Prozent. Das Plus von gut sechs Prozent sei darauf zurückzuführen, dass der Mietzinsertrag gestiegen sei, bei nahezu stabilen Unterhaltskosten, teilt Utilita mit. Die Mietausfallquote ging binnen Jahresfrist deutlich zurück und sank von 6,23 Prozent auf 3,31 Prozent.
Die Anlagestiftung weist weiter darauf hin, dass die Mieten um zwölf Prozent unter Markt liegen würden, was grössere Flexibilität bei Marktschwankungen gebe. Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Liegenschaften hätten Zugang zum gemeinnützigen Sektor (Auflagen), was stabilisierend auf den Net Cash Flow wirke.
Die Anlagegruppe gemeinnützige Immobilien Schweiz, die weiterhin für Anleger geöffnet ist, umfasst bei Fertigstellung aller Liegenschaften einen Marktwert von rund 250 Mio. CHF, so Utilita. Dies entspreche 570 Wohnungen für 1.200 Menschen. (ah)